Motortausch

Motortausch im Transporter: Ablauf, Dauer und Fahrzeugpapiere

Den neuen Motor liefern wir innerhalb von 5 Werktagen nach Eingang der Anzahlung. Der Einbau in der Werkstatt dauert je nach Motortyp 4 bis 22 Stunden. Was danach in die Fahrzeugpapiere muss, lesen Sie unten für Deutschland und Österreich.

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Ablauf des Motortauschs

Sechs Schritte von der FIN bis zu den Papieren. Der neue Motor kommt von uns, eingebaut wird er in Ihrer Werkstatt.

  1. FIN und Motorcode

    Anhand der FIN prüfen wir, welcher Motor in Ihrem Transporter steckt und ob der neue Motor passt. Die Prüfung ist kostenlos. Den Motorcode finden Sie am Motor oder im Serviceheft, sonst schreiben Sie „weiß nicht“. Wo finde ich den Motorcode?

  2. Motortyp

    Komplettmotor, Teilmotor oder Rumpfmotor. Entscheidend sind der Zustand von Zylinderkopf, Turbo und Einspritzdüsen und wie viele Teile die Werkstatt vom alten Motor übernehmen kann. Motortypen im Vergleich

  3. Angebot und Anzahlung

    Preis und Liefertermin senden wir per E-Mail, in der Regel innerhalb von 1 Stunde während der Geschäftszeiten. Nach Ihrer Bestätigung stellen wir eine Anzahlungsrechnung über 50 % aus.

  4. Lieferung

    Den Motor liefern wir innerhalb von 5 Werktagen nach Eingang der Anzahlung, an Ihre Adresse oder direkt in die Werkstatt. Die Versandkosten berechnen wir individuell, sie stehen im Angebot. Die Restzahlung von 50 % ist bei Übernahme fällig.

  5. Einbau in der Werkstatt

    Den Motor baut Ihre Werkstatt oder Ihr Mechaniker nach den Vorgaben des Herstellers ein. Was vor dem Einbau, danach und beim Einfahren zu tun ist, steht unten unter Einbau und Einfahren.

  6. Fahrzeugpapiere

    Ob eine Eintragung nötig ist, hängt vom Land und davon ab, was in Ihren Papieren steht. Details finden Sie unten. Den Altmotor geben Sie uns nicht zurück.

Wie lange dauert der Motortausch

Lieferung des Motors plus Einbau in der Werkstatt. Der Motortyp bestimmt, wie viel Arbeit für die Werkstatt bleibt.

Motortyp Lieferung Einbau in der Werkstatt
Komplettmotor innerhalb von 5 Werktagen 4–8 Stunden
Teilmotor innerhalb von 5 Werktagen 8–14 Stunden
Rumpfmotor innerhalb von 5 Werktagen 14–22 Stunden

Die Einbauzeiten sind Richtwerte, sie hängen von Marke, Generation und Werkstattausstattung ab. Spezielle Motorcodes dauern länger, der genaue Termin steht immer im Angebot.

Einbau

Einbau und Einfahren des neuen Motors

Hinweise für die Werkstatt oder den Mechaniker, der den Motor einbaut. Die 12 Monate Garantie gelten bei fachgerechtem Einbau nach den Vorgaben des Herstellers, mit neuem Motoröl und neuen Filtern.

Vor dem Einbau

  • Ermitteln und beheben Sie die Ursache des Schadens am alten Motor, zum Beispiel warum sich der Motor festgefressen hat. Lag der Schaden nur im Motor selbst, folgt der normale Einbau. Andernfalls ersetzen oder reparieren Sie alle Teile, die der Schaden betroffen hat.
  • Ersetzen Sie Wärmetauscher und andere Teile, in denen Verunreinigungen zurückgeblieben sein können, vor allem die, durch die Motoröl fließt.
  • Prüfen Sie bei Motoren mit Turbo den Turbolader und ersetzen Sie seine Öl-Zulauf- und Rücklaufleitung.
  • Prüfen Sie, ob Kühler und Wärmetauscher des Fahrzeugs verstopft oder verschmutzt sind. Reinigen Sie sie bei Bedarf gründlich oder ersetzen Sie sie.
  • Ersetzen Sie Wasserpumpe, Zahnriemen- bzw. Steuerkettensatz und Ölpumpe durch neue, wenn sie nicht zum Lieferumfang des Motors gehören. Verschlissene Teile nicht wiederverwenden.
  • Verwenden Sie nur Öl und Kühlmittel nach Spezifikation des Fahrzeug- oder Motorherstellers. Mischen Sie das Kühlmittel im vorgeschriebenen Verhältnis.
  • Außerdem empfehlen wir, den Thermostat zusammen mit dem Zahnriemen- bzw. Steuerkettensatz zu ersetzen, bei höherer Laufleistung Kupplung und Schwungrad und beim Tausch der Hochdruckpumpe auch den Kraftstofffilter.

Teile zum Motor nehmen wir in dasselbe Angebot auf, kreuzen Sie sie einfach im Formular an.

Nach dem Einbau

  • Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn nur so lange im Leerlauf laufen, bis Sie den richtigen Öldruck geprüft haben und sicher sind, dass nichts undicht ist.
  • Prüfen Sie Warnleuchten und Fehlercodes im Motorsteuergerät.
  • Beobachten Sie laufend Kühlmitteltemperatur, Öldruck und Ladestrom.
  • Entlüften Sie das Kühlsystem nach Vorgabe des Herstellers.
  • Prüfen Sie, ob die Kühlung funktioniert. Sobald der Lüfter einschaltet, können Sie den Motor abstellen.
  • Schaltet der Lüfter nicht ein und steigt die Kühlmitteltemperatur über 90–95 °C, stellen Sie den Motor sofort ab und prüfen Sie das Kühlsystem erneut.
  • Prüfen Sie nach dem vollständigen Abkühlen des Motors den Kühlmittelstand und füllen Sie bei Bedarf nach.
  • Lassen Sie den Motor in den ersten Betriebsstunden nicht lange im Leerlauf laufen.

Einfahren

  • Belasten Sie den Motor auf den ersten 1 000 km nicht dauerhaft voll.
  • Fahren Sie nicht lange mit gleicher Drehzahl. Wechseln Sie Last und Drehzahl nach und nach.
  • Halten Sie die Grenzwerte ein, die der Hersteller vorgibt.
  • Prüfen Sie etwa alle 1 000 km den Öl- und Kühlmittelstand.
  • Wechseln Sie nach den ersten 3 000 km Öl und Filter. So entfernen Sie mögliche Rückstände aus der Bearbeitung und Verunreinigungen aus dem Schmiersystem.

Weitere Wartung

  • Warten Sie das Fahrzeug in den Intervallen des Fahrzeug- oder Motorherstellers.
  • Sind die Intervalle sehr lang, empfehlen wir einen Öl- und Filterwechsel alle 15 000–20 000 km, mindestens einmal im Jahr.

Das sind allgemeine Empfehlungen, sie ersetzen nicht die Vorgaben des Motor- oder Fahrzeugherstellers.

Fahrzeugpapiere

Muss der Motortausch eingetragen werden?

Das hängt davon ab, ob der neue Motor vom selben Typ ist wie der alte, und davon, was in Ihren Papieren steht. Den Motortyp prüfen wir deshalb immer anhand der FIN.

Deutschland

Im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) steht keine Motornummer. Der Zulassungsbehörde müssen Sie unverzüglich mitteilen, wenn sich Hubraum, Nennleistung oder Kraftstoffart ändern. Bei einem neuen Motor desselben Typs bleiben diese Werte gleich.

Die Betriebserlaubnis erlischt unter anderem, wenn eine Änderung das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert. Einen Motor eines anderen Typs besprechen Sie deshalb vor dem Einbau mit einem amtlich anerkannten Sachverständigen, etwa von TÜV oder DEKRA, und mit der Zulassungsstelle.

Österreich

Steht im Zulassungsschein die Motornummer, melden Sie bei einem Motor derselben Type die neue Motornummer binnen einer Woche bei einer Zulassungsstelle. Steht dort nur die Motortype, ist keine Meldung nötig.

Der Einbau eines Motors einer anderen Type ist unverzüglich dem Landeshauptmann anzuzeigen. Vor der Eintragung muss das Fahrzeug typisiert werden.

Wenn Sie nicht sicher sind, was in Ihren Papieren steht, fragen Sie bei der Zulassungsstelle nach.

Quellen: Deutschland § 15 Abs. 1 FZV und § 19 Abs. 2 StVZO; Österreich § 42 KFG 1967 und oesterreich.gv.at: Motortausch.

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Den Preis senden wir innerhalb von 1 Stunde

Geben Sie FIN und Motorcode ein. Den Rest übernehmen wir - wir prüfen die Kompatibilität, kalkulieren den Preis und melden uns mit einem konkreten Angebot.

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Bei korrekt ausgefülltem Motorcode senden wir das Angebot innerhalb von 1 Stunde.
Meist auf einem Aufkleber oder eingeschlagen am Motorblock, oft auch im Serviceheft - z.B. F1AGL4113. Für das Angebot reicht uns auch die FIN.

Motortyp

Wenn Sie unsicher sind, senden wir das Angebot für alle drei.

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